Der Staubsauger

Wir haben Euch gefragt: Wer hat den Staubsauger erfunden? Habt Ihr versucht eine eindeutige Antwort zu finden? Und Ihr habt keine gefunden? Dann habt ihr alles richtig gemacht. Es gibt nämlich keine eindeutige Antwort! Der Staubsauger ist nicht von einer bestimmten Person erfunden worden.

Die Idee, Staub mithilfe eines Gerätes zu entfernen, kommt wohl aus Amerika. Da haben zwischen 1860 und 1872 mehrere Menschen die gleiche Idee gehabt und unterschiedliche Geräte entwickelt, die dem Staub den Garaus machen sollten. Diese Staubsauger waren eigentlich keine Staub-SAUGER, sie waren eher Saub-BLÄSER, denn sie haben den Schmutz weggepustet.

1898 wurde dann in London die neueste Mode aus den USA vorgeführt: eine Entstaubungsmaschine. Die pustete den Staub in einen Blechkasten. Ein junger Ingenieur, Hubert Cecil Booth, sah diese Maschine und hatte eine geniale Idee: nicht den Staub wegpusten, sondern aufsaugen!

Nach etwa 3 Jahren Tüftelei entwickelte er aus dieser Idee eine elektrisch betriebene Vakuumpumpe. Weil die aber 40 Kilio wog, musste sie mit einem Pferdefuhrwerk zu den Leuten nach Hause gefahren werden. Mit einem langen Schlauch, der bis ins Haus reichte, wurde dann der Staub weggesaugt.

Das war eine ziemlich umständliche Methode, Staub zu saugen. Aber die Idee war brilliant. Man brauchte nur handlichere Geräte. Und die kamen bald!

1907 entwickelte der Amerikaner Murray Sprangler einen Handstaubsauger, den die Firma Hoover ab 1908 in Serie herstellte. Deshalb sagen auch die Amerikaner heute noch "to hoover" für staubsaugen.

Seitdem haben viele Entwickler und Firmen in den verschiedensten Ländern die unterschiedlichsten Staubsaugermodelle gebaut, so dass Staubsaugen heute ein Kinderspiel ist.

Wer also den Staubsauger erfunden hat, kann man nicht eindeutig sagen. Aber die allererste Idee, die kam wohl aus Amerika.

Warum wird beim Schlagen aus Eiklar fester Eischnee?

Das Eiweiß oder Eiklar besteht aus 90 % Wasser und zu 10 % aus Proteinen. Proteine nennt man auch Eiweiße. Diese Eiweiß-Proteine sehen aus wie ein Wollknäuel aus lauter einzelnen Fäden. Die Fäden hängen dicht zusammen. Wenn man das Eiklar mit einem Schneebesen oder einem Mixer rührt, wird Luft unter diese Knäuel gemischt. Die Proteinfäden lösen sich voneinander und umschließen die Luft. Das muss man sich wie ein Netz vorstellen, in dem Luftblasen gefangen sind. Je länger man das Eiklar schlägt, desto fester werden die Netze und halten immer mehr Luft fest. Zwischen diesen Netzen verteilt sich das Wasser. Wenn das Eiklar weiß und fest geworden ist, besteht es aus Wasser, den Proteinnetzen und ganz viel Luft, die von den Netzen eingeschlossen ist.

Woher kommt der Elefant

Wir wollten von Euch wissen, ob der Elefant auf dem Foto ein afrikanischer oder ein indischer Elefant ist. Es ist ein....afrikanischer! Woran kann man das erkennen? Es gibt viele Unterschiede zwischen afrikanischen und indischen Elefanten. Wir nennen Euch die wichtigsten. Einen Unterschied kann man am Rüssel erkennen. Dort gibt es Hautfortsätze, mit denen der Elefant tasten kann und mit denen er seinen Rüssel verschließen kann. Das sind die sogenannten Rüsselfinger. Der indische Elefant hat einen Rüsselfinger, der afrikanische zwei. Auch die Rücken sind unterschiedlich. Der Rücken des indischen Elefant ist fast gerade, nur ganz leicht nach oben gewölbt. Beim afrikanischen Elefanten ist auf dem Rücken eine Wölbung, die nach innen geht. Der afrikanische Elefant ist schwerer und seine Haut ist runzliger. Aber der größte Unterschied besteht bei den Ohren. Der indische Elefant hat kleine Ohren. Die Ohren vom afrikanischen Elefanten sind riesig groß. Dafür gibt es auch einen guten Grund. In Afrika ist es sehr heiß, und der Elefant gibt über seine Ohren Körperwärme ab. Und je größer die Ohren, desto kühler wird es dem Elefanten. Ganz schön praktisch! Jetzt könnt Ihr bei Eurem nächsten Besuch im Zoo bestimmt erkennen, ob es da indische oder afrikanische Elefanten gibt!

Wann friert Wasser?

Normalerweise ist Wasser flüssig. Aber manchmal, wenn es sehr kalt ist, dann wird das flüssige Wasser fest. In flüssigem Wasser bewegen sich die Wasserteilchen oder auch Wassermoleküle sehr dicht und ungeordnet. Wasser ist bei einer Temperatur zwischen 1 Grad und 99 Grad immer flüssig. Bei 0 Grad gefriert das Wasser. Die Wassermoleküle werden unbeweglich und bilden eine feste Struktur. Es entsteht Eis. In diesem Zustand dehnt sich das Wasser aus und es wird leichter. Eis schwimmt nämlich auf flüssigem Wasser. Wenn man das Eis erhitzt, dann schmilzt es und wird wieder zu Wasser. Aber Achtung: wenn man es auf 100 Grad erhitzt, verdunstet es und wird gasförmig. Es entsteht Wasserdampf. Wasser ist der einzige Stoff auf der Erde, den es in diesen drei Zuständen gibt: flüssig, fest und gasförmig!

Warum ist der Schornsteinfeger ein Glücksbringer?

Die Antwort seht Ihr im Film.

Das Blatt auf der Flagge

ist ein Ahornblatt, genauer gesagt, es ist ein Zuckerahornblatt. Es steht für die kanadische Natur und Umwelt. In Kanada gibt es nämlich unzählige Ahornbäume. Allerdings hat dieses Ahornblatt nur 11 Spitzen. In der Natur hat ein Zuckerahornblatt mehr als doppelt so viele, nämlich 23 Spitzen. Für ein Blatt mit nur 11 Spitzen hat man sich entschieden, weil es bei starkem Wind so schön auf der Flagge ausschaut. Die roten Streifen rechts und links neben dem Blatt stehen symbolisch für den Atlantischen und den Pazifischen Ozean. Wenn Ihr mal auf eine Karte schaut, dann könnt Ihr sehen, dass Kanada an beide Ozeane angrenzt. Übrigens, die Flagge mit dem Ahornblatt gibt es noch gar nicht so lange. Erst im Jahr 1964 hat man sich für diesen Entwurf entschieden. Und am 15. Februar 1965 wurde die Flagge mit dem roten Ahornblatt das erste Mal offiziell gehisst.

Der Dufflecoat – ein Mantel mit ganz besonderen Knöpfen!

Im Winter war es oft sehr kalt an Bord für die Seeleute und damit ihre Hände nicht froren, haben sie Fäustlings-Handschuhe getragen. Da gab es aber ein Problem. Mit Fäustlingen ließen sich Jacken mit runden Knöpfen sehr schlecht auf- und zuknöpfen. Deshalb hat die Englische Marine als erste vor mehr als 150 Jahren die Dufflecoat-Mäntel mit den länglichen Knöpfen, die an Walrosszähne erinnern, für ihre Seeleute angeschafft. Damit was das Auf-und Zuknöpfen der Mäntel auch mit Handschuhen ganz einfach.

Warum ist Ostern nicht wie Weihnachten immer am selben Datum?

Heiligabend ist immer am 24. Dezember. Aber Ostern ist manchmal im März und manchmal im April. Wie kommt das? Ostern ist das Fest der Auferstehung Christi und es ist das älteste und wichtigste Fest der Christen. Und Ostern gehört zu den sogenannten beweglichen christlichen Feiertagen. Bewegliche Feiertage heißt es deshalb, weil diese Feiertage kein festes Datum haben, sondern jedes Jahr an einem anderen Termin stattfinden. Aber wie kam es denn jetzt zu dieser Regelung? Also: im Jahr 325 haben viele kluge Leute unter der Leitung von Kaiser Konstantin dem Großen festgelegt, dass Ostern immer am ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang gefeiert wird. Frühlingsanfang ist immer am 21. März, deshalb kann Ostern frühestens am 22. März sein. Das späteste Osterdatum ist der 25. April. Und je nachdem, wann Ostern ist, liegt manchmal noch Schnee und manchmal ist es schon richtig warm. Übrigens, nach dem Osterdatum richten sich viele andere bewegliche Feiertage, zum Beispiel Pfingsten, Himmelfahrt und Fronleichnam. Weihnachten ist immer im Dezember. Dann feiern Christen überall auf der Welt die Geburt Christi, die in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember stattgefunden haben soll. Ob das stimmt, das weiß niemand ganz genau. Man glaubt, dass man dieses Datum gewählt hat, weil an diesem Tag früher die traditionelle Sonnenwendfeier stattgefunden hat. Fest steht aber, dass der 25. Dezember seit dem Jahr 336 als christliches Fest gefeiert wird.

Ein Zauberschwammtuch?

Nein! Kein Zauberschwammtuch

Wenn Ihr den Tisch mit einem feuchten Schwammtuch abgewischt habt und Ihr lasst es über Nacht liegen, dann ist es am nächsten Morgen ganz hart geworden. Das liegt daran, dass die Feuchtigkeit aus dem Schwammtuch verdunstet ist. Ohne Feuchtigkeit ist das Tuch hart. Schaut Euch die Grafik an. Man kann sich das Schwammtuch wie ein Wabengerüst mit vielen kleinen Zwischenräumen vorstellen. Ist das Tuch feucht, sind die Zwischenräume mit Wasser gefüllt. Deshalb fühlt sich das Tuch auch weich an. Wenn man das Tuch an der Luft liegen lässt, verdunstet das Wasser in den Zwischenräumen. Das Gerüst zieht sich zusammen und das Tuch fühlt sich dann hart an. Dieses Phänomen könnt Ihr nicht nur bei einem Schwammtuch beobachten, das passiert auch bei vielen anderen Dingen, wenn sie Feuchtigkeit verlieren. Sie werden trocken und hart. Ein Pinsel, zum Beispiel. Oder die Erde in Euren Blumentöpfen. Aber kein Grund zur Besorgnis: Blumen kann man gießen und einen Pinsel muss man nur auswaschen. Und wenn Ihr das Schwammtuch unter Wasser haltet, dann füllen sich die Poren mit Wasser und es wird wieder weich.

Braune Pferde, weiße Pferde

Ein Schimmel, auf dem man reiten kann?? Klar, denn auch ein Pferd hat den Namen Schimmel. Von den beiden Pferden, die wir Euch gezeigt haben, ist der Schimmel das weiße Pferd. Ein Schimmel wird aber nicht weiß geboren. Als Fohlen kann er jede beliebige Fellfarbe haben, erst mit der Zeit wird das Fell weiß. In dieser Zeit ( man nennt das auch Ausschimmelung ) unterscheidet man zwischen Braunschimmeln, Rappschimmeln, Fuchsschimmeln und Grauschimmeln. Es gibt auch Apfelschimmel, bei denen sind die dunkleren Haare in Halbkreisen angeordnet. Und auch nach der Ausschimmelung sehen nicht alle Schimmel gleich aus. Es gibt den Atlasschimmel, der ist total weiß. Dann gibt es den Rosenschimmel, der hat rote Tupfen im weißen Fell. Und es gibt den Fliegenschimmel, den erkennt man an den braunen oder schwarzen Tupfen.

Eisbein - das hört sich kalt an, aber meistens wird es warm gegessen.Warum?

Komisch, dass man zum Eisbein Eisbein sagt. Weil das doch am besten schmeckt, wenn es richtig schön heiß ist. Aber der Name hat seinen Grund. Früher war es nämlich so, dass es noch keine Schlittschuhe mit Metallkufen gab, wie wir sie heute kennen. Aber die Leute waren schlau. Sie haben einfach die Schienbeinknochen von Schweinen genommen und daraus Schlittschuh-Kufen gemacht. So hatte man zuerst was Leckeres zu essen und dann konnte man den Rest, also die Knochen, auch noch verwenden. Und so ist das Eisbein zu seinem Namen gekommen.